Was kann hinter dauernder Müdigkeit stecken?

Müdigkeit kennt jeder und es ist auch vollkommen normal, ab und zu müde zu sein. Wer jedoch oft unter Müdigkeit leidet, sollte den Ursachen auf den Grund gehen. Zudem sollte man den eigenen Schlafrhythmus herausfinden und den Schlaf-Typen.

Schlaf und Schlaf-Typen

Wie viel ein Mensch schlafen muss, um fit und gesund bleiben zu können, ist individuell unterschiedlich. Die meisten Erwachsenen benötigen zwischen sechs und acht Stunden. Der Schlaf sollte ununterbrochen sein, damit der Mensch ausgeruht in den Tag starten kann. Jeder Mensch hat seinen eigenen Schlafrhythmus. Der eine gehört zu den Frühaufstehern und schwingt sich fit aus dem Bett, während der andere lieber länger schläft und auch dann noch eine Zeit braucht, um in die Gänge zu kommen. Das beste ist natürlich, nach seiner inneren Uhr schlafen zu können. Doch gerade das ist den meisten Menschen nicht möglich. So stehen Langschläfer entgegen ihrer inneren Uhr zu früh auf und haben dementsprechend oft mit Müdigkeit zu tun. Dieser innere Schlaf-Typus steckt sozusagen in den Genen. Jemand, der normalerweise morgens seine Aufwachphase braucht, kann zwar oft jahrelang entgegen diesem Bedürfnis handeln, wird aber selbst dann nicht zum Frühaufsteher, der direkt fit ist. Wann immer es möglich ist, sollte der eigene Rhythmus beachtet werden. Manche Menschen benötigen einen kurzen Mittagsschlaf, um dann wieder ganz durchstarten zu können.

Was kann gegen Müdigkeit getan werden?

Die Ernährung spielt neben dem Schlaf-Typ eine Rolle bei Müdigkeit. Der Speiseplan sollte ausgewogen, fettarm und vitaminreich sein. Wird der Körper mit einer mangelhaften Nahrungsweise versorgt, so entstehen Vitamin- und Mineralstoffmängel, die zu einer Müdigkeit führen können. Zudem sollten mindestens zwei Liter Wasser täglich getrunken werden und auf Nikotin und Alkohol verzichtet werden. Bewegung bringt den Kreislauf in Schwung, so dass eine regelmäßige Bewegung eine Müdigkeit vertreiben kann.

Krankheiten, die zu Müdigkeit führen

Viele Frauen verlieren während der Periode viel Blut, so dass sie an Anämie leiden. Eisenmangel hat Müdigkeit zur Folge. Ein Blutmangel kann durch Eisenmangel entstehen, aber auch durch einen Mangel an Vitamin B12 oder Folsäure. Depressionen und Stoffwechselstörungen haben ebenfalls Müdigkeit als Begleiterscheinung. Menschen mit Migräne oder zu niedrigem Blutdruck klagen oft über Müdigkeit.

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